Benutzerintention
Thomas Hoppe, Donnerstag, 8. Januar 2009Da ist uns vor ein paar Tagen etwas interessantes klar geworden. OK, für Experten mag das ja nicht so spannend sein, aber für uns bei Ontonym, die wir uns täglich mit Wortbedeutungen beschäftigen, ist das schon interessant.
Machen wir es gleich am Beispiel: Bei einem X-beliebigen Stellenmarkt wird eine Suchanfrage wie z.B. “Immobilienkaufmann” oder “CNC-Fräser” gestellt. Das kann bedeuten, dass der Stellensuchende eine “Stelle als …” sucht, es kann aber genauso gut bedeuten, dass er damit eine Stelle sucht die “diese Qualifikationen” voraussetzt.
Im ersten Fall reicht es natürlich aus ihm die Anzeigen zu zeigen, in denen explizit nach einem “Immobilienkaufmann” oder “CNC-Fräser” gesucht wird. Im letzten Fall muss man ihm aber auch andere Stellen zeigen in denen z.B. ein “Controller mit der Qualifikation eines Immobilienkaufmanns” gesucht wird oder ein “Teamleiter für eine Arbeistgruppe die Motorenblöcke fräst”.
Klar, ein System kann allein aus der Anfrage nicht entnehmen, was der Benutzer will. Ohne weitere Informationen ist es daher sinvoll die Anfrage mit beiden Interpretationen zu beantworten.


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