Ontonym - passendes einfach finden

Definition “Ontonyme”

Thomas Hoppe, Mittwoch, 11. Juni 2008

Jetzt haben wir durch die Gründung von Ontonym und den parallelen Abschluß unseres ersten Kundenauftrags lange Funkstille auf diesem Kanal gehabt.

Ich hab ja nebenbei für Ontoprise in Karlsruhe noch einen privaten Beratungsauftrag laufen. Gestern habe ich dazu einen Kundentermin vorbereitet und da vielen mir dann schon wieder ein paar Ontonyme auf:

“Speisegutschein”, “Essengutschein”, “Essenmarken”, “Restaurantchecks”

Klar, das sind – bis auf die ersten beiden vielleicht – keine richtigen Synonyme. In einem Anwendungskontext aber, z.B. “Suche nach Vergünstigungen für Arbeitnehmer”, mutieren sie sozusagen zu Synonymen, denn egal welchen Begriff ein Benutzer verwendet, er sucht nach Informationen zum Konzept “Vergünstigung fürs Mittagessen”.

Wie aber kann man solche Begriffsmengen bezeichnen. Ich schlag da mal das Kunstwort Ontonyme vor, das man definieren könnte als in einem Anwendungskontext bedeutungsgleiche Begriffe.

Ich bin ja der Ansicht, dass wir bei der Suche zwar “Begriffe” benutzen, aber nicht nach “Begriffen” suchen sondern nach “Konzepten”, egal wie die bezeichnet werden.

Noch ein Beispiel gefällig? Wir recherchieren ja ab und zu nach Marktdaten, z.b. zu Jobbörsen, Stellenmärkten, oder warens Jobmärkte oder Stellenbörsen? Mitunter suchen wir auch nach Jobsuchmaschinen und Stellenportalen. Verflixt, Jobportale gibts ja auch noch, den Begriff haben wir noch nicht verwendet. Klarer Fall, uns interessieren nicht die feinen Bedeutungsunterschiede bei diesen Begriffen, sondern das dahinter liegende Konzept.

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Ein Kommentar zu »Definition “Ontonyme”«

  1. Ontonym» Blogarchiv » Wie Ontologien in die Welt kommen ? (3/3) schrieb:

    [...] Definition “Ontonyme” [...]

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