Unternehmenssprache (die Zweite)
Thomas Hoppe, Mittwoch, 2. April 2008Ich hatte ja bereits vor kurzem über die Effekte geschrieben, die entstehen, wenn nicht auf das Anfrageverhalten der Benutzer eingegangen wird. Das hat aber auch noch andere Auswirkungen.
Wenn der Autobauer die Begriffe seiner Top 500 Suchanfragen dahingehend analysieren würde, wie oft Benutzer das gleiche Informationsbedürfnis haben und nach bedeutungsgleichen oder inhaltlich verwandten Begriffen suchen, würde er feststellen, dass seine “Dieselpartikelfilter” (auch wenn Besucher seiner Internetseiten mit anderen Begriffen suchen) von Platz 16 und schlechter (oder so) auf Platz 3 des Rankings rutschen würden.
Müsste dass nicht die Marketingabteilung aufhorchen lassen? Eine Vielzahl der (potentiellen) Kunden haben da wohl ein ganz spezielles Informationsbedürfnis, dass der Automobilhersteller bisher nur unbefriedigend bedienen kann.


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